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Hier finden Sie Nachrichten rund um das Thema Immobilien bei Haniel.

Kalksandstein-Thematik abgeschlossen

Sehen Sie im Video, wie Haniel Geb?udesch?den auf Kulanzbasis beseitigt hat.


Dezember 2016

Hier finden Sie wichtige und aktuelle Informationen rund um die Kalksandstein-Thematik.

7. August 2014

Stellungnahme zu den Vorwürfen, die in der Berichterstattung lokaler Medien am 6. August 2014 im Zusammenhang mit einem Gutachten dem Unternehmen Haniel gemacht werden.

  • Haniel weist den Betrugsvorwurf vehement zurück.
  • Im Gegensatz zu dem durch die WAZ und den WDR bemühten Einzelgutachten haben dutzende ebenfalls durch verschiedene Kammern des Landgerichts Duisburg in Auftrag gegebene unabh?ngige Gutachten keine Zweifel an der DIN-konformen Herstellung der Kalksandsteine.
  • Die in dem Einzelgutachten ermittelten Werte sind falsch. Eine solche Zusammensetzung würde dazu führen, dass sich die unterschiedlichen Materialien nicht miteinander verbinden, ein Stein somit überhaupt nicht produziert werden kann.
  • Ein in dem Einzelgutachten erw?hnter Grenzwert existiert nicht.
  • Das Einzelgutachten kommt zu dem Schluss, dass nicht nachgewiesen werden kann, ob es sich überhaupt um Steine der ehemaligen Haniel Baustoffewerke handelt.

Ausgel?st durch ein Einzelgutachten hat die WAZ und in der Folge auch die Lokalzeit Duisburg des WDR sowie SAT1 Regional NRW einseitig und tendenzi?s über die Problematik der Kalksandsteine berichtet und Betrugsvorwürfe gegen Haniel erhoben. Die Vorwürfe und Behauptungen sind haltlos und sorgen für eine Verunsicherung der betroffenen Hausbesitzer. Unserer Ansicht nach dienen sie allein dazu, schwache Sachargumente der Kl?gerseite zu kaschieren und Stimmungsmache gegen Haniel zu betreiben.

In den Berichten wird der Anschein erweckt, es handele sich um eine Vielzahl von F?llen und Betroffenen, die solche Betrugsvorwürfe erheben. Das ist falsch. Es handelt sich um einen einzigen Streitfall vor einer Kammer des Landgerichts Duisburg. Alle bisherigen unabh?ngigen Gutachten (dutzende), die das Landgericht in anderen Streitf?llen in Auftrag gegeben hatte, lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um DIN-konforme Kalksandsteine handelt. Das erw?hnte Gutachten stellt somit eine absolute Einzelmeinung dar.

Das Einzelgutachten ist bislang weder ?ffentlich verhandelt, noch vom Gericht bewertet worden. Dieses Gutachten steht zum jetzigen Zeitpunkt nur dem Gericht, Haniel und der Kl?gerseite vertreten durch Rechtsanwalt Kortenkamp zur Verfügung. Es ist zu vermuten, dass infolge schwacher Sachargumente und entgegen den üblichen Gepflogenheiten dieses Gutachten durch die Gegenseite der WAZ und weiteren Medien zur Verfügung gestellt wurde, um Stimmung gegen Haniel zu machen. Das Gericht hat Xella und der Kl?gerseite das Gutachten zur Stellungnahme zugesandt. Dies wird aufgrund der schwierigen technischen Sachlage einige Zeit in Anspruch nehmen. Anschlie?end werden das Gutachten und beide Stellungnahmen durch das Gericht aus- und bewertet.

Bislang l?sst sich festhalten, dass die ermittelten Werte für uns und unsere Experten absolut nicht nachvollziehbar sind. Ein Grenzwert, wie er vom Gutachter und der WAZ erw?hnt wird, existiert nicht. Die angegebenen Werte würden bereits in der Produktion dazu führen, dass die Materialien sich nicht miteinander verbinden und demnach eine Steinproduktion nicht m?glich ist.

Die Behauptung, bei dem beigefügten Material handelte es sich um Müll, ist falsch. Es handelte sich um Kalk. Im Rahmen produktionstechnischer Optimierungsprozesse wurden Teile des Naturkalks durch sogenannten REA-Kalk ersetzt, der im Rahmen von industriellen Entschwefelungsprozessen entsteht und auch anderweitig industriell weiterverwendet wird. Zu dieser Vorgehensweise hatte sich bereits eine Kammer des Landgerichts ge?u?ert und in einem Verfahren festgestellt, dass es das gute Recht eines jeden Herstellers ist, Produkte und Verfahren zu optimieren.

Das von der WAZ angegebene Schadensgebiet ist falsch. Die entsprechenden Steine wurden nur in drei Werken produziert, die Schadensf?lle konzentrieren sich auf das nordwestliche Ruhrgebiet.

Dass es durch den Einsatz der betroffenen Kalksandsteine in einem Schadensfall zu pl?tzlichen Ver?nderungen oder wie im Artikel angesprochen gar zu pl?tzlichen Stabilit?tsverlusten und dem Einknicken von Bauwerksteilen kommt, ist falsch. Hier wird unseri?s eine Gefahr für Leib und Leben suggeriert. Uns ist kein einziger Fall bekannt, bei dem es zu pl?tzlichen Ver?nderungen gekommen oder gar ein Bewohner zu Schaden gekommen ist. Sch?den treten erst bei einer mehrmonatigen und permanenten Durchfeuchtung der betroffenen Steine auf und entwickeln sich langsam über Jahre. Letztlich kommt der in der WAZ erw?hnte Gutachter zu dem Schluss, dass er keinen Nachweis erbringen kann, dass es sich um Haniel-Steine handelt.

14. Februar 2014

In der WAZ und NRZ vom 14. Februar 2014 werden Haniel im Zusammenhang mit der Instandsetzung von Kalksandstein-H?usern zahlreiche Vorwürfe gemacht, die nicht haltbar sind. Grunds?tzlich m?chten wir anmerken, dass wir vor gut 14 Tagen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt mehr als 40 Fragen der WAZ rund um die Instandsetzung und die vertraglichen Grundlagen erhalten haben, mit der Bitte, diese innerhalb von jeweils 24 Stunden zu beantworten. Dem sind wir umfangreich und sehr transparent nachgekommen, da wir – ebenso wie bei den unz?hligen Informationsveranstaltungen für betroffene Hauseigentümer – offen und dialogorientiert zum gesamten Sachverhalt informieren. Leider wurden zum wiederholten Male vom Autor viele Informationen nicht beachtet und unseres Erachtens durchaus bewusst weggelassen.

Anders als im Artikel dargestellt, bieten wir allen Instandsetzungsf?llen, die seit Ende 2011 erfasst wurden, freiwillig und auf Kulanzbasis einen Instandsetzungsvergleich an. Dies entspricht einem Vertrag, in dem beide Seiten Rechte und Pflichten haben. Zudem ist dies juristisch gesehen die angemessene Form für eine vollkommen freiwillige Leistung Haniels.

Die Informationen in dem Artikel basieren auf Angaben eines einzelnen Rechtsanwalts, dem bereits mehrere Mandanten den Rücken gekehrt haben und sich mit uns im Rahmen eines solchen Instandsetzungsvergleich geeinigt haben. Die Formulierung ?Juristen warnen“ ist somit irreführend.

Die erw?hnte Dimension hatten wir in der Vergangenheit schon mehrfach widerlegt. Solche Sch?tzungen sind unseri?s und sorgen nur für Verunsicherung. Wir gehen nach wie vor davon aus, nahezu alle Betroffenen erfasst zu haben.

Die Anzahl der F?lle vor Gericht ist korrekt, weggelassen wurde jedoch die Tatsache, dass von den zuvor 69 F?llen 19 von ihren Klagen Abstand genommen und sich vertraglich mit Haniel geeinigt haben. 7 weitere lassen ihre Klagen ruhen, da sie sich derzeit mit uns im Gespr?ch über eine Annahme des Vertrags befinden. Dies spricht unseres Erachtens deutlich für eine hohe Akzeptanz unseres fairen Angebots.

Es ist richtig, dass die Haniel Immobilien GmbH & Co. KG (HIG) die gesamte Abwicklung des Instandsetzungsprozesses durchführt, da es sich um ein für die Holding artfremdes Gesch?ft handelt und wir dort die operativen Kompetenzen gebündelt haben. Die HIG übernimmt alle Aufgaben, von der Kommunikation mit den Betroffenen, über die Auswahl, Beauftragung und Kontrolle von geeigneten Dienstleistern wie Planer, Gutachter oder Bauunternehmen bis hin zur Verwaltung von Immobilien. Die Aufwendungen der HIG, die im Rahmen der Instandsetzung anfallen, werden Zug um Zug durch die für die KS-Problematik von der Holding gebildeten Rückstellungen beglichen. Daher besteht kein Ausfallrisiko.

Der Instandsetzungsvertrag bildet eine für beide Seiten verbindliche Grundlage. Da aber Faktoren wie Wetter, Bündelung von Instandsetzungsobjekten in einer Region, Verfügbarkeit der Bauunternehmen oder auch Urlaubsplanungen der Eigentümer zu berücksichtigen sind, kann zu einem solch frühen Zeitpunkt kein verbindliches Datum genannt werden. Dies geschieht jedoch unmittelbar nachdem der Planer den genauen Umfang festgestellt und das jeweiligen Bauunternehmen seine verbindliche Kalkulation vorgenommen hat.

Da es sich um eine vollkommen freiwillige Leistung auf Kulanzbasis handelt, die sich auf eine Behebung des Schadens fokussiert, kommt Haniel – wie bisher – nicht für Aufwendungen wie Mietausfall oder gar für einen vermeintlichen merkantilen Minderwert auf. Entgegen der Darstellung konnten wir in keinem einzigen Fall bislang feststellen, dass ein instandgesetztes Haus nicht den marktüblichen Wert besitzt oder gar unverk?uflich ist.

14. Oktober 2013

Stellungnahme zum Thema Kalksandstein.

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